Das traditionelle Benefiz-Fußballturnier in Oberberg

Als im Jahr 2001 zum ersten Mal das runde Leder rollte, gewann noch die Mannschaft des Ausrichters. Schon im Folgejahr erreichte der Dukat-Cup, das Benefiz-Fußballturnier des Fördervereins für Kinder und Jugendliche in Lindlar e.V., eine Größenordnung, die das Dukat-Team andernorts forderte: In der Organisation und Betreuung der bis zu 24 Hobby- und Freizeitfußballmannschaften, die seitdem Jahr für Jahr beim Dukat-Cup starten.

Sie sind nicht die einzigen Freiwilligen: Helfer, Schiedsrichter und Freunde, die jedes Jahr dabei sind, erwirtschaften bei dieser lieb gewonnenen Tradition sehenswerte Spendensummen – und die teilweise von weither angereisten Kicker zeigen Spaß und (Spiel-)Freude auf dem Platz.

Im Jahr 2011 wurde die Veranstaltung zum ersten Mal für das Kinderhospiz in Olpe durchgeführt, seit 2016 wird für den Förderverein für Kinder und
Jugendliche in Lindlar gespielt.

Weitere Informationen sowie  Informationen, Bilder, Anmeldeformulare und aktuelles zum Turnier finden Sie unter www.dukatcup.de.

Unseren Kindern gehört die Zukunft

Doch leider haben auch in unserer Gemeinde nicht alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Chancen und oft fehlt der finanzielle oder soziale Rückhalt, um diese Zukunft mit Perspektive zu gestalten. Oder aber es stehen die notwendigen Mittel, um wichtige Dinge für Kinder und Jugendliche zu realisieren, nicht zur Verfügung. Deswegen hat es sich der Förderverein zur Aufgabe gemacht, förderungswürdige Projekte und Aktionen von und fu?r Kinder und Jugendliche im gesamten Gemeindegebiet Lindlar zu unterstützen. Hierzu gehören beispielsweise die Anschaffung von Kinderspielgeräten in Kindergärten oder Freizeitstätten, Organisation von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, finanzielle Unterstützung von unschuldig in Not geratenen Familien und deren Kindern. Dies ist natürlich nur ein Auszug unserer vielfältigen Möglichkeiten, gezielt zu unterstützen und zu fördern.

Informationen unter www.kiju-lindlar.de

Leben – Lachen – Sterben – Trauern

Dies alles liegt im Kinderhospiz Balthasar ganz nah beieinander. Am 18. September 1998 wurde auf Initiative betroffener Eltern in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO) das erste Kinderhospiz in Deutschland eröffnet. Im Januar 2009 folgte mit dem Jugendhospiz Balthasar das erste deutsche Hospiz für Jugendliche und junge Erwachsene.

In den vergangenen Jahren fanden über 500 Familien in Balthasar ein zweites Zuhause auf Zeit. Das Haus möchte für die betroffenen Familien eine Oase der Ruhe sein, in der sie Begleitung auf dem schweren Weg von der Diagnose bis über den Tod des Kindes hinaus finden. Die Wünsche und Interessen der Familien stehen dabei stets im Vordergrund. Sie sollen bei uns die verbleibende Zeit gemeinsam so intensiv wie möglich erleben und genießen können. Das Lernen, mit der Trauer und dem Schmerz umzugehen gehört ebenso dazu, wie das Lachen und die Freude. In vielen schönen Erinnerungen werden die Kinder auch nach ihrem Tod weiter leben.

Informationen unter www.kinderhospiz-balthasar.de

Der Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 2.000 Kinder und Jugendliche an Krebs. Auf der Kinder­krebsstation der Kölner Universitätsklinik werden jährlich 75 bis 80 Kinder und Jugendliche neu aufgenommen. Über 800 Patienten sind in laufender Behandlung oder in der Nachsorge. Die Chance, geheilt zu werden, ist groß, aber um den Preis lang dauernder Krankenhausaufenthalte und schmerz­hafter Therapien. Dennoch sterben immer noch viele Kinder.

Die Krankheit eines Kindes ist immer eine Erkrankung der gesamten Familie. Sie ist mit wachsenden Belastungen auch der Angehörigen, insbesondere der Geschwisterkinder verbunden. Die Familie braucht vielfältigen Rat, menschlichen Beistand und tatkräftige Hilfe. Deshalb gibt es seit 1990 den Förderverein für krebskranke Kinder Köln.

Der Förderverein ist eine Initiative von Eltern, deren Kind an Krebs erkrankt ist oder war. Als Selbsthilfe­gruppe gibt er Erfahrungen weiter und steht den aktuell Betroffenen mit Rat und Tat zu Seite.

Informationen unter www.krebskrankekinder-koeln.de